Starterfeld der VLN nur bei 136 Autos.

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Als gestern die Starterliste zum 4. Lauf der VLN veröffentlich wurde, rieben sich einige Leute die Augen, nur 136 Autos sollen am Samstag an den Start gehen ???

Was passiert da gerade am Nürburgring? Ist es dem Tempolimit, welches nach dem Unfall beim 1. Lauf,  gibt geschuldet?

Wir denken, das ist wohl der Hauptgrund, denn welcher Rennfahrer will auf einer Rennstrecke, außer in der Boxengasse  schon eingebremst werden?  Wohl  keiner!

Es liegt in den Händen der Experten-Kommission bestehen aus  DMSB, Herstellern und Fahrern, dort eine für alle akzeptable Lösung OHNE Tempolimit zu finden.  Nur, wie soll diese aussehen? Durch Streckenveränderungen oder  durch spezifische Veränderungen am Fahrzeug?

Während Audi und BMW mit einer Streckenänderung liebäugeln, lehnen andere diese vehement ab, wie zum Beispiel  Olaf Manthey , der Ringkenner und alte Hase auf der Nordschleife. Wir zitieren ihn hier einmal: „Die Nordschleife ist schützenswertes Kulturgut. Außerdem macht es keinen Sinn, die Strecke den Autos anzupassen – da wir sonst alle paar Jahre die Nordschleife umbauen müssten.“  Zusammen mit der Porsche Spotabteilung plädiert er für moderate aber wirkungsvolle Veränderungen an der Aerodynamik der GT3 Fahrzeuge. Fast alle Piloten und Teams stimmen diesem Ansatz zu, trauen sich aber nicht, öffentlich Farbe zu bekennen. „Das Thema ist hochpolitisch“, verrät ein GT3-Werkspilot.

Was aber, wenn es einen anderen Grund gibt? Wir wollen das nur mal so rumspinnen.

Angenommen, man möchte die Nordschleife des Nürburgringes nicht weiter für den Rennbetrieb nutzen. Macht es dann nicht Sinn, diese Strecke so unattraktiv wie möglich zu machen?

Durch laufende Verträge konnte man sich nun nicht der VLN entledigen, also muss doch nach einer Möglichkeit gesucht werden sich dieser, von den Fans geliebte, Breitensportserie zu trennen.

Entschuldigung, wenn wir einmal dieses Thema aufgreifen, aber nach dem Hickhack um den Verkauf des Nürburgringes, der ja immer noch nicht in trockenen Tüchern ist, da nun auf ein Urteil vom Europäischen Gerichtshof gewartet wird , ist den Verantwortlichen am Nürburgring  leider alles zuzutrauen.

Werden wir also mal die weitere Entwicklung  am Ring beobachten.

 

Achim Pieters